Über Fehler in der Kunst und Kunst aus Fehlern.

Fehler und Defekte haben einen schlechten Ruf. Völlig zu Unrecht! Ich habe versucht, in der vierten Systemfehler-Episode zu zeigen, dass sie auch ästhetisch, überraschend und künstlerisch sein können. Es geht um Geschichten über Fehler, die zu Kunst werden und um Kunstwerke, die im Defekt enden. ►►

„Der interne Systemfehler“ | Viertausendhertz

Dan Bull ist Youtube-Musiker der allerersten Stunde. Seit knapp zehn Jahren veröffentlicht er eine kreative Mischung aus Gameraps, politischen Kommentaren und persönlichen Geschichten – die mittlerweile weltweit über eine Million Menschen regelmäßig mitverfolgen. Sein geliebtes Hobby, das längst zum Beruf und ein großer Teil seines Lebens geworden ist, steht plötzlich vor dem Aus. Sein Gehör macht nicht mehr mit. Und niemand kann ihm helfen. Bei Viertausendhertz erzähle ich seine Geschichte: „Der interne Systemfehler“. ►►

Teuflische Glücksmomente auf dem Mond. Netzmusik für Breitband im Deutschlandradio Kultur vom 9.4.16

Teuflische Glücksmomente auf dem Mond. Netzmusik für Breitband im Deutschlandradio Kultur vom 9.4.16

Los geht’s in dieser Breitband-Netzmusik-Auswahl mit einer gut gelaunten “Rock Girl Group” aus Oakland, Les Mistons. Dann geht’s auf nach Quebec, dem französisch-sprachigen Teil Kanadas. Denn dort lebt und musiziert das Folk-Pop-Trio Unique comme tout le monde. Die Los Waldners – so nennen sich sieben Musiker aus dem sonnigen Costa Rica – klingen sonnig obwohl sie den Teufel besingen. Gegen „El Diablo“ könnte “Suerte”, Glück, helfen. So heißt ein Song der Band La Mujer Pajaro aus Uruguay. ►►

Viertausendhertz!

viertausendhertz.de

Am Montag, den 25.01.2016, startet das Podcast-Label Viertausendhertz, das ich mit Kollegen aus dem Radiobüro mitgegründet habe. Da stecken viele Monate Planung, Herzblut und Klangverliebtheit drin. Vielleicht gefällt es euch! Erste Teaser gibt’s bei Soundcloud. Am 25.1. erscheint bei Viertausendhertz übrigens auch mein Systemfehler Podcast, in dem ich Geschichten über den Defekt erzähle, endlich auch regelmäßig – im Monatstakt. Nach dem Start werde ich hier noch ein bisschen mehr darüber schreiben. Jetzt gilt erstmal: Starten! ►►

Musik der Massen. Beitrag für Breitband im Deutschlandradio Kultur vom 31.10.2015

Das Prinzip Wikipedia ist klar. Jeder kann mitmachen. Zusammen an Texten für die Online-Enzyklopädie schreiben. Aber lässt sich dieses Konzept auch auf Musik übertragen? ►►

Perlen der Provinz – Eine Entdeckungsreise. (Sendung für Deutschlandradio Kultur am 25.10.2015)

Bettina Conradi und waren im Oktober drei Wochen lang quer durch Deutschland unterwegs – auf der Suche nach Menschen und Orten mit frischen Impulsen, zeitgenössischer Kultur, Kunst und Musik, fernab der Großstadt. Für die Sendung Deutschlandrundfahrt im Deutschlandradio Kultur haben wir unsere Erlebnisse und 20 Stunden Audio-Material/Aufnahmen verarbeitet. Die Musik wurde aus rechtlichen Gründen aus der Podcastversion leider entfernt.

Das Radio braucht dringend mehr Klanghandwerker

Ich war von Sonntag bis Dienstag bei den Tutzinger Radiotagen und habe mit Florian Schwinn und Sandra Müller einen Impulsvortrag gehalten und einen Workshop über radiophones Erzählen veranstaltet. Wir haben ein bisschen experimentiert, viel Radio gehört und noch mehr über das Hören und Erzählen im Radio (und in Podcasts) gesprochen. Eigentlich wollte ich eine Liste mit Hörbeispielen zusammentragen, die ich und die Gruppe im Workshop für besonders gut erzähltes Radio halten aber der Text entwickelte sich beim Schreiben in eine etwas andere Richtung. Eine Mischung aus Rant und Wunschliste. ►►

Digitale Profile: Selbstbild vs. Fremdbild. Beitrag für SWR2 vom 14.06.2015

Wir schauen Filme übers Netz, streamen Musik, navigieren mit dem Handy und kommunizieren und suchen mit dem Computer. Täglich. Dabei fallen natürlich auch Daten an. Das Verhalten wird protokolliert und in Profile gepresst, es entstehen digitale Kopien unseres Lebens. Aber wie sehr stimmen die digitalen Profile mit dem überein, wie man sich selbst sieht? Für SWR2 Matinee habe ich meine digitalen Profile durchforstet und einen Realitätsabgleich gemacht. ►►

Sommerliche Herbstklänge, Merkwürdiger Pop, Bescheidener Krach. Musikauswahl für Breitband im Deutschlandradio Kultur vom 06.06.2015

Los geht’s mit den Jamaican Queens. Die vierköpfige Band hat wenig mit Adel und noch weniger mit dem karibischen Inselstaat zu tun. Es ist auch keine Frau dabei. Ryan Spencer, Adam Pressley, Charles Trees und Ryan Clancy kommen aus Detroit und machen ziemlich merkwürdige Pop-Musik, die sie selbst passenderweise als “Odd Pop” bezeichnen. Ihr neues Album heißt “Downer” und erschien kürzlich als “Zahl was du willst” Download bei der Musikplattform Bandcamp. Dort zählt es aktuell zu den erfolgreichsten Veröffentlichungen. ►►

Überwacher an Hauswänden. Unterwegs mit Konzeptkünstler Paolo Cirio. Beitrag für Deutschlandradio Kultur vom 20.05.2015

Konzeptkünstler Paolo Cirio hält den Überwachern dieser Welt den Spiegel vor und macht sie zu Überwachten. Er plakatiert Wände mit den Gesichtern derjenigen, die für die ausufernde Überwachung verantwortlich sind. Aktuelle und ehemalige Geheimdienstchefs- und hochrangige Beamte von NSA, CIA, FBI und Co. Am Freitag startet in Berlin seine Ausstellung „Overexposed„. Für Deutschlandradio Kultur habe ich Cirio bei seiner künstlerischen Intervention in Berlin begleitet. ►►

Skaten mit Flüchtlingen. Beitrag für DRadio Wissen vom 19.05.2015

In der vergangenen Woche war ich für DRadio Wissen zu Besuch im Flüchtlingsheim in Stahnsdorf und habe dort u.a. mit Kindern und Eltern aus Serbien, Afghanistan und Syrien über ihre Flucht und ihren neuen Alltag in Deutschland gesprochen. Außerdem habe ich einen engagierten Skater aus der Nachbarschaft kennengelernt, der den Kindern und Jugendlichen das Fahren auf dem Rollbrett beibringt und damit für Abwechslung und Spaß sorgt. Ein tolles Beispiel für eine anständige Willkommenskultur. ►►

Konferenzbesuch per Livestream. Breitband und die #rp15.

Alle Jahre wieder. Re:publica. Dieses Jahr hatte ich die Nase voll von Menschenmassen, Konferenzestress und überfüllten Sälen. Warum in stickige Halle gehen, wenn es einen Livestream gibt? Ich habe für Breitband Deutschlands Netzkonferenz Nr. 1 vom Küchentisch und Liegestuhl aus begleitet. Zur kompletten Sendung geht’s hier entlang. ►►